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Allgemeine Informationen

Was ist Psychotherapie (für Kinder und Jugendliche)?

Die Aufgabe einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin besteht in der Behandlung seelischer Erkrankungen, seelisch mit bedingter körperlicher Erkrankungen und Belastungszuständen.

Eine Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen läuft je nach Erkrankung und Alter sehr unterschiedlich ab. Im Kindesalter werden Therapiesitzungen sehr spielerisch gestaltet, während im Jugendalter stärker das direkte Gespräch in den Vordergrund rückt.

Selbstverständlich werden auch die Eltern und sonstige wichtige Bezugspersonen in den Therapieprozess einbezogen. Es gilt hierbei: Je jünger das Kind, desto mehr Therapiesitzungen mit beiden Eltern.

Was ist Verhaltenstherapie?

Mein Schwerpunkt liegt im Bereich der Verhaltenstherapie. Der Begriff ist etwas irreführend, denn in der Verhaltenstherapie geht es nicht nur um das Verhalten. Unter Verhalten werden auch alle inneren Prozesse (Gefühle, Gedanken und physiologische Reaktionen) verstanden, die sich aufgrund der psychosozialen Umstände und der individuellen Biografie herausgebildet haben.

Die Verhaltenstherapie setzt im "Hier und Jetzt" an und geht davon aus, dass ein ungünstiges Verhalten gelernt wurde, und unter Ausnutzung verschiedener Methoden und Techniken auch wieder verlernt werden kann.

Die Therapieziele werden gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten und ihren Eltern festgelegt. Jeder Schritt in Richtung Ziel wird transparent mit allen Beteiligten besprochen.

Wobei kann Verhaltenstherapie helfen?

Die Wirksamkeit von Verhaltenstherapie ist bei allen psychischen Störungsbildern sehr gut belegt. Dazu gehören beispielsweise

  • depressive Verstimmungen, Stimmungsschwankungen
  • Ängste (z.B. Trennungsängste, soziale Ängste)
  • Zwänge
  • Essstörungen
  • psychosomatische Beschwerden (z.B. Bauchschmerzen)
  • Belastungsstörungen (z.B. nach Gewalt, Tod, Trennung)
  • Schulprobleme (z.B. Leistungsängste, Schulverweigerung)
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme
  • Aggressives Verhalten
  • Tic-Störungen