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Hallo!

Und herzlich willkommen!

Schön, dass Du Dir meine Seite anschaust. Ich biete in meiner Praxis Psychotherapie für Kinder und Jugendliche an.

Aber was ist Psychotherapie eigentlich wirklich? Und für wen ist sie da?

Psychotherapie ist die Behandlung von psychischen, also seelischen Problemen.

Viele Leute denken, dass Psychotherapie nur was für "Psychos" ist, und sprechen damit (meist sehr abfällig) über Leute, die keinen Bezug mehr zur Realität haben. Viele denken auch, dass psychische Probleme etwas sehr seltenes sind.

Das ist beides falsch.

Psychische Störungen können sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt viele Menschen, die unter schlimmen Ängsten leiden, die sie daran hindern, ein glückliches Leben zu führen. Andere Menschen sind so traurig, dass sie schon nichts mehr fühlen können und nur noch stumpf und taub durch die Welt gehen. Wieder Andere haben schlimme Dinge erlebt und kommen mit den Erinnerungen daran nicht klar. Psychotherapie hilft auch bei allen sozialen Problemen, also wenn man z.B. Angst hat, Andere anzusprechen, oder sich häufig mit Anderen streitet oder Beziehungsprobleme hat.

Psychische Störungen kommen außerdem sehr häufig vor. Fachleute schätzen die Wahrscheinlichkeit dafür, irgendwann im Leben an irgendeiner psychischen Störung zu erkranken, auf bis zu 50% (hier findest Du die Quelle dazu). Viele psychische Störungen beginnen in der Kindheit oder im Jugendalter. Wenn man frühzeitig etwas dagegen tut, tut man sich selbst etwas Gutes, denn dann sind die Probleme oft deutlich leichter zu behandeln als später im Erwachsenenalter. Falls Du bei Dir das Gefühl hast, an einer psychischen Störung zu leiden - trau Dich unbedingt, Dir Hilfe zu suchen! 

Was erwartet Dich in den Psychotherapiesitzungen?

Was genau in Deiner persönlichen Psychotherapie passiert, kann ich, genau wie jeder andere Psychotherapeut, erst sagen, wenn ich Dich sehr gut kennengelernt habe. Jeder Mensch ist anders und hat seine eigene besondere Lebensgeschichte, die in einer Psychotherapie auf jeden Fall berücksichtigt wird. Damit ich einen passenden Therapieplan zusammenstellen kann, muss ich Dir zu Beginn sehr viele Fragen stellen, Dir Fragebögen zum Ausfüllen geben und auch Deine Eltern oder Freund/Freundin befragen.

Wichtig ist, dass ich unter Schweigepflicht stehe. Das bedeutet, dass ich ohne Dein Einverständnis keine Informationen weitergeben darf - in den meisten Fällen noch nicht mal an Deine Eltern. Dadurch ist es möglich, mit mir auch über Dinge zu sprechen, die einem unangenehm oder peinlich sind.

Üblicherweise kommst Du einmal pro Woche für eine Stunde zu mir. Beispiele für das, was in einer Therapiestunde passieren könnte, sind natürlich das persönliche Gespräch, kleine Übungen, Experimente, Rollenspiele oder zusammen entwickelte Pläne für die Woche. Eine Therapie dauert insgesamt oft recht lange. Mit einem halben bis einem Jahr musst Du rechnen, bis sich positive Veränderungen einstellen. Dafür halten die positiven Veränderungen oft ein Leben lang - das ist doch auch was ;).

Ich überlege mir immer, was wir in Deiner Stunde machen könnten. Deine Anliegen sind aber immer wichtiger. Wenn Dir also etwas "auf der Seele brennt", hat das Vorrang. Außerdem darfst Du natürlich sagen, wenn Du etwas, was ich mir überlege, blöd findest und nicht machen möchtest. Es ist ja schließlich Deine Therapie!

Meistens ist es so, dass ich auch Deine Eltern einbeziehe, indem ich einige Gespräche alleine mit ihnen führe. Der Grund dafür ist, dass sie Dich auf Deinem Weg unterstützen können, und das möchte ich nutzen.

Und wenn ich nicht möchte, dass meine Eltern mitmachen?

Mir ist klar, dass nicht alle Jugendliche ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihren Eltern haben.

Grundsätzlich ist es so, dass Du ab 15 Jahren selbst entscheiden darfst, eine psychotherapeutische Behandlung zu beginnen. Allerdings bist Du meist bei Deinen Eltern versichert, so dass diese zumindest von der Behandlung erfahren werden.

Wenn Du es so möchtest, müssen Deine Eltern lediglich der Behandlung zustimmen und Du kommst alleine zu mir. Oft ist es so, dass sich, quasi nebenbei, auch das Verhältnis zu den Eltern verbessert, wenn man sich selbst besser fühlt und seine Probleme gelöst hat. Dadurch wird es manchmal im Verlauf doch noch möglich, gemeinsam mit den Eltern Dinge zu besprechen. Lass Dich überraschen ;).

Ich freue mich auf Dich!